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Forschungsbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie

Bereich Holzwerkstoffe

Die Arbeitsgruppe Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie (Holzwerkstoffe) befasst sich mit der Entwicklung neuer holzbasierter Materialien durch die Optimierung der physikochemischen Eigenschaften. Der Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt in der Entwicklung von Holzklebstoffen, holzbasierten Polymeren, Holzbeschichtungen, Kompositwerkstoffe und Holz-Nanotechnologie.

Projekte

  • “Holzbasierte Werkstoffe im Maschinenbau (HoMaba) - Berechnungskonzepte, Kennwertanforderungen, Kennwertermittlung” (Max Engelhardt)
  • “Untersuchung der physikalischen, strukturellen und chemischen Eigenschaften von Holz und der Einfluss auf die Verklebungseigenschaften” (Max Engelhardt)
  • “Untersuchung der Interaktion zwischen Klebstoffen, chemischer Oberflächenbehandlung und Holz” (Thomas Böger)
  • “KlimaKleb - Erhöhung der Zuverlässigkeit von Verklebungen und Verbesserung des Emissionsverhaltens von Brettschichtholz (BSH) aus Buche” (Mathias Schuh)
  • “Klebstoffe für konstruktive Anwendungen und Beschichtungen” (A. Sanchez-Ferrer)
  • “Thermoplaste und Duroplaste auf Basis von Lignocellulosepolymeren” (A. Sanchez-Ferrer)
  • “Holzbasierte Aktuatoren und Sensoren” (A. Sanchez-Ferrer)

Ausstattung

  • Universalprüfmaschinen (Zwick & TesT)
  • Digital Image Correlation (GOM Aramis)
  • Sorptionsisothermmessung (DVS Advantage ET, Surface Measurement Systems)
  • Rheologie (Physica MCR 301, Anton Paar)
  • Kontaktwinkel (EasyDrop, Krüss)
  • Kerbschlagzähigkeit
  • Gelzeitmessung (Gel timer, Helmut Saur)

Dienstleistungen

  • Kesseldruckimprägnierung
  • Holztrocknung
  • Extremklimaräume
  • Klimaschrank (WK3, Weiss)
  • Klimatisierte Labore (20 °C und 65% Luftfeuchtigkeit)
  • Herstellung von Holzwerkstoffen im Technikumsmaßstab
  • Zerspanung
  • Siebanalyse
  • Beleimung
  • Delaminierungsprüfung (DIN 302-2 und DIN EN 14080)
  • Pressen (u.a. Laborheißpresse)
  • Rohdichteprofilmessung
  • Doppelbodenprüfung
  • Prüfung von Klebstoffen für konstruktive Zwecke (EN 302-1…8 & EN 205)

Wir suchen aktuell interessierte und motivierte Studierende, um experimentelle Forschung zu Themen im Zusammenhang mit Holzwerkstoffwissenschaft und -technik durchzuführen und wir bieten verschiedene Themen für die Durchführung von Abschlussarbeiten unter Betreuung von Experten auf diesem Gebiet an.

Kontaktiere uns: werkstoffe(at)hfm.tum.de

Bereich Brand

Ein Schwerpunkt unserer Forschung ist die Erfassung von Kennwerten zur Bestimmung der Abbrandrate von Holz und Holzwerkstoffen während des Brandvorgangs, sowie die Weiterentwicklung und Normung des Messverfahrens für die Abbrandrate.

Für die Ermittlung des Glimm- und Schwelverhalten von Bauprodukten wurde ein spezielles Prüfgerät von unserer Arbeitsgruppe entwickelt und getestet. Dieses Projekt wurde von einer Vielzahl von studentischen Abschlussarbeiten begleitet. Das entwickelte Gerät ist inzwischen als DIN EN 16733 genormt worden.

Die Selbstentzündung von Holz ist ein weltweit wenig untersuchtes Gebiet. In unseren bisherigen Forschungen zeigt sich, dass die Selbstentzündung sehr von den Umgebungsbedingungen des Holzes abhängt, wie z. B. Sauerstoffverfügbarkeit, Wärmeisolierung und Strahlungsbeaufschlagung.

Durch die Kenntnisse der Brandprüfungen kann das Verhalten von Materialien gegenüber Feuer verbessert oder optimiert werden. Außerdem helfen die Erkenntnisse bei der Entwicklung von Holzwerkstoffen sowie dazugehörigen Imprägnierungen oder Beschichtungen. 

Mehr Informationen zu den Tätigkeiten der Brandprüfanstalt (PÜZ) der HFM.

 Ansprechpartner: Rupert Ehrlenspiel